Wir basteln uns eine Regierung
Veröffentlicht: 6. März 2021 Abgelegt unter: Allgemein 6 KommentareBis zur Bundestagswahl im September ist es noch eine Weile hin. Dann werden, so ist zu erwarten, viele, vielleicht sogar alle Posten im Bundeskabinett neu besetzt. Man kann davon ausgehen, dass die Parteien, die jetzt im Bundestag sitzen, auch im neugewählten Parlament vertreten sein werden. Es wird auch neue Gesichter im Bundestag geben.
Wer aufgrund des Wahlergebnisses die Regierung bilden darf, wissen wir noch nicht. Heute spielen wir mal „Wir basteln uns eine Bundesregierung“. Spielfiguren sind die aktuellen Bundestagsabgeordneten. Das macht Spaß! Einfach die bisherigen Kabinettsmitglieder rausschmeißen und durch eigene Wunschkandidaten ersetzen. Die komplette Mannschaft vom Platz stellen und austauschen! Versuch es doch auch selber mal! Ist ja nur ein Spiel.
Ich will die Wahl meines persönlichen Schattenkabinetts auch gerne kurz begründen. Bei meinen Vorschlägen für Neubesetzungen habe ich mich leiten lassen vom äußeren Erscheinungsbild (Frisur, Makeup, Garderobe, etc), Charisma (das ist das, was Olaf Scholz nicht hat), Talkshowpräsenz, Entertainmentfaktor, Bauchgefühl, Sitzfleisch im Bundestag, Genderproporz, Blabla-Kompetenz. Parteizugehörigkeit interessierte mich wenig, außer dass die AfD von mir keinen Posten kriegt. Nicht mal Saaldiener oder Türsteher im Reichstag!!!
Hier nun meine Liste der Ab- und Neuberufungen:
Bundeskanzler/in

Angela Merkel muss man nicht abberufen. Sie geht freiwillig. Ihre Bilanz ist gemischt, aber im Großen und Ganzen könnte man ihr wohlwollend bescheinigen: well done. Ihre größte Leistung: Wir schaffen das. Dass sie mit „wir“ uns, die ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer meinte, haben wir erst später begriffen.

Als Neubesetzung und Kontrastprogramm schlage ich Claudia Roth vor, weil sie mehr Abwechslung in den Kleiderschrank der Bundeskanzlerin bringen würde und weil sie es bisher nur bis zur Bundestagsvizepräsidenten geschafft hat. Einen Karrieresprung hätte sie verdient. Außerdem ist sie bevorzugte Hassfigur rechter Kreise. Mit ihren Erfahrungen als Dramaturgin am Theater und Managerin der Politrockband Ton Steine Scherben sollte sie in der Lage sein, eine Gurkentruppe (= Bundesregierung) zu führen. Ersatzweise könnte ich mir auch Annalena Baerbock als Regierungschefin vorstellen. Obwohl der Habeck Robert ja auch ganz knuffig ist. Bock oder Beck, das könnte die Frage sein.
Finanzen

Olaf Scholz, der Stoiker unter den Ministern, Pokerface und Meister der verschachtelten Statements, „halbautomatische Wortstanzmaschine“ (Peter Dausend), sollte es nicht schwer haben, als Animator im Schlaflabor eine Anstellung zu finden. Immerhin, das kann man ihm zugute halten, leidet er nicht unter Gefühlsinkontinenz.

Mein Wunschkandidat für das Finanzministerium: Dietmar Bartsch.
Was ihn dafür prädestiniert? Er hat, glaube ich, keine Ahnung von Finanzen, hat Politische Ökonomie studiert. Was soll man sich denn darunter vorstellen? Sein Motto: „Leistung lohnt sich nicht in Deutschland“. Das wäre ja auch noch schöner.
Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

Horst Seehofer, stramm katholisch-konservativ (woran eine außereheliche Affäre mit Folgen nichts ändert), ausgestattet mit allumfassender Kompetenz, weshalb er schon mehrere Ministerien leiten durfte, bekannt durch seine Sehschwäche auf dem rechten Auge bei Polizei und Sicherheitsorganen und Freund kompromissloser Abschiebungen (amüsierte sich, dass zu seinem 69. Geburtstag 69 afghanische Flüchtlinge abgeschoben wurden krchh, krchh, krchh…), sollte nach Bayern entsorgt werden.

Und wer könnte Inneres, Bau und Heimat besser vertreten als Philipp Amthor!
Der Bengel ist zwar noch jung und unerfahren, aber auch stramm rechts und stets von Mami ordentlich gekleidet. Hat jemand was von „anfällig für Bestechung“ gesagt? Seit wann soll das ein Ausschlusskriterium für Ministerposten sein? Der Philipp Amthor will ja unbedingt noch was werden als Politiker. Da könnte er auf diesem Posten mal zeigen, was er drauf hat.
Gesundheit

Jens Spahn, ach Gott, ja. „Bundesankündigungsminister“, Hassobjekt der Ärzte und Psychotherapeuten. Irgendwie kann er einem schon leidtun, muss ständig bei Interviews rumeiern und den Coronaschlamassel der Bundesregierung rechtfertigen. Wir entlassen ihn hiermit, er wird nicht auf Hartz-IV angewiesen sein, wäre aber auch kein Problem, denn „Hartz-IV bedeutet keine Armut“, so Spahn 2018.

Wer Gesundheitsminister werden muss, ist ja wohl glasklar:
„Fliegen“-Karl Lauterbach. Der Dauertalkshowgast bei ARD und ZDF weiß schwer Bescheid und ärgert seine Partei ständig mit nicht-parteikonformen Ideen. Seine Markenzeichen: Die sonor-nuschelige Sprechmelodie und die Fliege. Letztere lässt er mittlerweile im Schrank, um die Akzeptanz seiner öffentlichen Statements zu erhöhen. So geht Politik.
Verkehr und digitale Infrastruktur

Den Andi Scheuer müsste man ja eigentlich als Minister behalten, allein schon wegen der Folklore. Krass, was der Kerl alles verzapft hat: „Tempolimits sind gegen jeden Menschenverstand“ – bei diesem Spruch ist sein Resthirn wohl von einer Dieselwolke vernebelt worden. Als Minister ein low performer, aber genial beim fickfacken (bitte im Duden nachschlagen) in Sachen Mautdebakel vor dem Untersuchungsausschuss im Bundestag. Lieber Andreas Scheuer: We will miss you!

Auf jeden Fall muss eine Frau auf diesen bisher ausschließlich Männern vorbehaltenen Posten. Meine Wahl: Dorothee Bär. Die war schon mal Staatssekretärin bei Alexander Dobrinth und ist jetzt Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Irgendwas mit digital ist ja auf jeden Fall gut. Was sie wohl zum Tempolimit meint? Persönlich hoffe ich darauf, dass sie endlich ein Fahrverbot für Bobbycars in Innenstädten durchsetzt.
Auswärtiges Amt

Heiko Maas gibt trotz enggeschnittener Maßanzüge und lustigem Augenzwinkern nicht die beste Figur ab, wenn es darum geht, ausländische Despoten und Diktatoren in den Senkel zu stellen.

Zum neuen Außenminister wird von mir Jürgen Trittin ins Kabinett berufen. Der rhetorisch versierte, ehemals links-maoistische Aktivist und Mitglied des Kommunistischen Bundes könnte Leuten wie Putin und Xi Jinping gut Paroli bieten. Er war schon mal Umweltminister („Ökostalinist“) und hat sich einen Ruf als DJ Dosenpfand erworben. Diplomatie ist nicht so sein Ding, aber das ist bei Kotzbrocken wie Erdogan, Orban oder Lukaschenka auch fehl am Platz.
Wirtschaft und Energie

Peter Altmeier, Verhinderer einer klimafreundlichen Politik und Energiewende, Amigo der Wirtschaft und des fettreichen Essens, Dauerabonnent bei Anne Will, hat jetzt genug gelabert. Wir stellen ihn frei, damit er sich seinem eigentlichen Interesse, dem guten Essen und Trinken, widmen kann.

Peter Altmeier wird durch Renata Alt ersetzt. Damit sparen wir uns den Meier und müssen namensmäßig nicht so viel umlernen. Frauen haben eh mehr Energie für die Wende. Frau Alt ist in der FDP, hat aber trotzdem Ahnung von Finanzen.
Justiz und Verbraucherschutz

Christine Lambrecht hat zwar nichts Böses angestellt und keinen großen Mist gebaut, und dass sie aus Hessen kommt, dafür kann sie ja nichts…

… aber ich würde den Posten gerne an Linda Teuteberg vergeben. Nicht nur, weil sie so aussieht, wie sie heißt, sondern weil sie Jura studiert hat und von FDP-Chef Lindner mit einem chauvinistischen Altherrenspruch geschasst wurde. Wie guter Verbraucherschutz aussieht, kann sie ja vielleicht noch lernen.
Arbeit und Soziales

Hubertus Heil, gegen den kann man eigentlich nichts haben, der kann meinetwegen bleiben. Falls er nicht mehr will, würde ich meinen ehemaligen Arbeitskollegen Peter Weiß aus Freiburg/Emmendingen vorschlagen.

Peter Weiß hat sich seit 1998 als Sozialpolitiker der CDU den Hintern im Bundestag plattgesessen. Als Minister müsste er halt noch lernen, weniger vernuschelte Ansprachen zu halten (siehe z.B.: https://peter-weiss.de/reden/ vom 2.7.2020). Die Fleischindustrie hätte von ihm nichts zu befürchten.
Verteidigung

Annegret Kramp-Karrenbauer, allein schon phonetisch eine Zumutung, man mag nicht wissen, wie sie bei Auslandsbesuchen angesprochen wird. In ihrer Heimat, dem Saarland, ist sie „es Annegret“. Hat(te) weder als CDU-Vorsitzende noch als Verteidigungsministerin ein glückliches Händchen. Muss sich mit rechtsradikalen Strömungen in der Truppe rumschlagen und hätte gern mehr Kohle für so Sachen wie bewaffnete Kampfdrohnen. Wegtreten.

Für das Verteidigungsministerium kommt für mich nur Tobias Pflüger in Frage. Kennt man nicht? Doch. Der Pfarrerssohn ist eine Galionsfigur antimilitaristischer Bewegungen in Deutschland. Er wäre ein Garant dafür, dass die Bundeswehr abgeschafft wird und das Verteidigungsministerium in Friedensministerium umgetauft werden kann. Tobias, Du schaffst das!
Kleiner Exkurs: Wenn es nach mir ginge, würde ich das Außenministerium, das Entwicklungsministerium und das Verteidigungsministerium zusammenlegen zu einem Ministerium für zivile Konfliktbewältigung, Friedensförderung und globale Fragen. Das spart Stellen und macht mehr Spaß als die Finanzierung einer Truppe, die eh nur dazu da ist, den Feind so lange aufzuhalten, bis richtige Soldaten kommen…
Bundeskanzleramt und besondere Aufgaben

Als Ersatz für Helge Braun, Chef des Kanzleramtes, fällt mir eigentlich nur Pu der Bär ein.

Andererseits: Zu meinem Vorschlag, Claudia Roth zu Kanzlerin zu machen, würde Sarah Wagenknecht eine pikante Ergänzung im Kanzleramt sein. Ob die Beiden miteinander könnten?
Ernährung und Landwirtschaft

Julia Klöckler, die wir hier schon mal als „Die heilige Julia der Schlachthöfe“ gewürdigt haben (siehe Beitrag vom 27.05.2020 zum Tag des Hamburgers) und die immer aussieht wie gerade aus der Brigitte Woman entsprungen, hat genug genervt. Die ehemalige deutsche Weinkönigin, jetzt „Botschafterin des Bieres“, ehrenamtliche Pressesprecherin der Fa. Nestlé, Befürworterin des Pestizideinsatzes in der ökologischen Landwirtschaft und der betäubungslosen Kastration von politischen Gegnern (oder waren es Ferkel? egal) war zwar für den Deutschen Bauernverband die Idealbesetzung, aber sie muss jetzt gehen.

Als Ersatz käme für mich, wenn weiterhin das Schönheitsideal von Brigitte Woman maßgebend sein soll, Brigitte Noll in Frage. Falls aber Kompetenz eine Rolle spielen sollten, was für die Besetzung von Ministerposten ungewöhnlich wäre, würde ich Renate Künast vorschlagen. Die hatte den Job schon mal inne und weiß, wie man die Bauernlobby in Schach hält.
Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Franziska Giffey, die Frau mit der Kleinemädchenstimme (sympathisch!) und dem Stress mit ihrer Doktorarbeit will sowieso in die Landespolitik zurück. Wir lassen sie ziehen.

Wer aber kennt sich aus mit Familie, Senioren, Frauen und Jugend? Hier würde ich mal eine Ausnahme machen und aus der Männerfraktion AfD die Abgeordnete Beatrix von Strolch vorschlagen. Die Dame, mit vollem Namen Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, könnte ihre reaktionären Positionen zur Familien- und Geschlechterpolitik austoben und gelegentlich wutentbrannt mit dem Fuß aufstampfen. Oder war das mit dem Fußaufstampfen die Alice Weidel?
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Auch Gerd Müller will nicht mehr kandidieren. Er hat einen ordentlichen Job gemacht, hätte man von der CSU so nicht erwartet. Sein Vorgänger Dirk Niebel, der sich vor allem durch Vetternwirtschaft, Teppichschmuggel und rambomäßiges Auftreten hervorgetan hat, hat jetzt bei Rüstungskonzern Rheinmetall seine ihm angemessene Heimat gefunden.

2010 sah sich Niebel veranlasst, meine Kritik an der Afghanistan-Politik des Ministeriums in einem offenen Brief zurückzuweisen. Als Nachfolger in diesem unwichtigen Amt möchte ich deshalb in aller Bescheidenheit mich selbst vorschlagen. Da könnte ich endlich meine fortschrittlichen Ideen von einer besseren Entwicklungspolitik in die Tat umsetzen (z.B. alle Indianer werden mit Trigema-Unterwäsche ausgestattet). Meine Qualifikationen: Ehemaliger Schülerlotse, Mehrfachblutspender, Flipperkönig von Horchheim und Saxophonist im Wittnauer Blasorchester. Das sollte ja wohl reichen.
Für die restlichen Ministerien: Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit (Svenja Schulze) und Bildung und Forschung (Anja Karliczek) habe ich jetzt keine Personalvorschläge mehr. Ihr vielleicht?
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…um beim Thema zu bleiben: bunter wird’s nicht. Nicht hier im Südwesten, da sind selbst die Grünen so dunkelgrün, man könnte sie – bis auf den schillernden OB von Tübingen – für schwarz halten. Naja, schwarze Zwerge, graben sich selbst ein… Und die Zukunft? Zu viele von jenen Anderen, die gegen die Uhren und Kalender kämpfen, glauben, es sei 1933…
Großartig! Das ist ja ein richtiges Regenbogenkabinett! Endlich mal frischer Wind. Was aber als traurige Erkenntnis in Deiner Kabinettszusammentellung bleibt – nachdem ich lange überlegt habe, wer denn noch fehlt oder umbedingt rein muss: Es gibt da derzeit relativ wenige Nasen, denen man kraft Kompetenz, Charisma und Erfahrung ein Ministeramt verantwortlich zutrauen könnte. Zweifellos würden von Storch und Wagenknecht bessere Ministerinnen abgeben als Dobrinth, Seehofer oder Scheuer.
Ich teile Deine Einschätzung zu Minister Müller leider nicht, ok er hat sich nicht groß daneben benommen und nicht viel falsch gemacht (kann man ja auch nicht in dem Amt), aber er hat auch nicht viel richtig gemacht. Sein Vermächtnis allerdings (https://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2020/april/200429_pm_09_Entwicklungsministerium-legt-mit-BMZ-2030-Reformkonzept-vor/index.html) ist zumindest beachtenswert. In der Tat gehört das BMZ veschmolzen mit dem AA, und Deine Idee, das Verteidigunsministerium ebenfalls darin aufgehen zu lassen, ist top! Und über die Existenzfrage der EZ muss weiterhin trefflich gestritten werden (https://www.zeit.de/2004/44/Entwicklungspolitik – der Artikel von 2004 ist immer noch so „heiß“, dass er nur an Zahlkunden gegeben wird).
Eben, das wollte ich sagen und um so viel Gnade bitten. Wenn auch, wahrscheinlich, umsonst, selbst den FJS hat keiner haben wollen…
Trotzdem stimmt auch der erste Teil: ich glaube immer noch nicht, dass heute noch ein Storch die Kinder bringt. Beziehungsweise wenn, dann nur bestimmte (blond, blauäugig, nicht besonders knuddelig, da hart wie Kruppstahl…).
Auf die anderen Vorschläge bin ich ja gar nicht eingegangen, C. Roth als Bundesunterhaltungskanzlistin find ich gut, ziemlich bunt, diese Zukunft…
Zugegeben, so wirklich Ernst ist ja keiner meiner Besetzungsvorschläge gemeint. Man/frau darf also gerne dagegen anpolemisieren. Und was das Mitleid mit Bayern anbetrifft: Wenn das Saarland dem Seehofer Asyl gewährt, und Scheuer vielleicht nach Sachsen fliehen muss, soll es recht sein. Die Bayern sind tatsächlich schon genug gestraft, indem sie Karl-Heinz Rummenigge, Franz Beckenbauer oder Uli Höneß zu ihren prominentesten Repräsentanten zählen.
Lieber Jürgen,
die Pöstchenverteilung ist Dir gelungen, hast Du Dich doch selbst für das „unwichtige Amt“ (Zitat) nicht übersehen, was stimmig ist mit der von Dir ehemals gestellten Frage zur Entwicklungshilfe „Was soll das Ganze“ ?
Jürgen H.
Hm. Eine selbsterklärende Kampfdrohne für/gegen die Familien? Wenn da mal nicht scharf geschossen wird (und somit immerhin recht teure Jugendamtsmaßnahmen endlich überflüssig werden). Kindergeld gibts dann ja wohl nur noch für biodeutsch – dynamische BEwegungsangehörige?
Also kurz: das halte ich für gefährlich.
Aber eigentlich wollte ich doch was Chauvinistisches anmerken. Hat denn niemand in den anderen Bundesländern Mitleid mit Bayern? Hat eigentlich noch niemand gemerkt, dass von dort verzweifelt versucht wird, gewisse Politiker, die sich als überqualifiziert erwiesen haben, endlich mal aus Bayern raus nach Bonn oder Berlin abzugeben? Dobrindt, Scheuer sind ja nur Spitzenbeispiele! Und da soll Seehofer zurückexpediert werden?
Bitte. Ein bißchen Mitleid. So im großen Ganzen, da fällt der Schaden doch nicht weiter auf. Aber diese Konzentration in nur einem Bundesland, das hält der größte Freistaat auf Dauer nicht aus…