Kontakt unerwünscht: Geben Sie uns Ihr Abstell-Okay
Veröffentlicht: 27. Mai 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Boulevard, Gesellschaft | Tags: Pablo Neruda Hinterlasse einen KommentarDer chilenische Autor Antonio Skármeta hat in seinem Roman „Mit brennender Geduld“ dem Postboten von Pablo Neruda ein Denkmal gesetzt. Meiner hätte auch ein Denkmal verdient. Mit großer Zuverlässigkeit und stets um die gleiche Stunde brachte er die Post. Über Jahre immer das gleiche Gesicht. Wir kannten uns, tauschten Freundlichkeiten aus, fragten, wie es im Urlaub war. Manchmal gab er mir Post für Geflüchtete, weil ich deren Adressen im Dorf kannte. Das ist eine Weile her.

Jetzt heißt der Postbote, egal ob Mann oder Frau, Zusteller. Sein oder ihr Arbeitgeber, die DPD, bittet darum, „die Zustellung so kontaktlos wie möglich zu gestalten. Geben Sie uns Ihr Abstell-Ok.“ Kontakt unerwünscht. Schade eigentlich. Und für Skármetas Geschichte untauglich.
Trump bestechen? Können wir auch!
Veröffentlicht: 23. Mai 2025 Abgelegt unter: Boulevard, Internationale Politik, Korruption | Tags: Donald Trump Hinterlasse einen Kommentar
Donald Trump ist eitel, prunksüchtig, korrupt und bestechlich. Das macht man sich in der internationalen Diplomatie zunutze. Die Ölscheichs von Katar schenken Trump eine Boeing 747, Wert schlappe 400 Millionen Dollar. Ziemlich geschmacklos und protzig eingerichtet, aber nun ja.
Der „Fascho-Patriarch Putin“ (Karl Ove Knausgård) ködert den Trump-Clan mit dem Bau eines „Trump-Towers“ mitten in Moskau und einer Lizenz zur Ausbeutung wichtiger Rohstoffe.

Wer jetzt meint, Deutschland könne da preislich nicht mithalten, irrt. Um die Zustimmung Trumps für unsere vitalen Wirtschaftsinteressen in den USA zu gewinnen – etwa die zollfreie Einfuhr deutscher Markenprodukte in die USA wie hessische Bembel, Dresdner Stollen, Kuckucksuhren, Kölnisch Wasser, Dirndl und Lederhosen, Spreewaldgurken oder Spätzleschaber – muss man dem „Honest Don“ einen attraktiven Deal anbieten.
Was könnte das zum Beispiel sein? Hier ein paar Vorschläge:
- Abriss des Kölner Doms und Anlage eines Golfplatzes auf der dann freigewordenen Domplatte. Zur Eröffnung lässt Bernhard Langer Trump beim Golfspielen gewinnen
- Umbenennung des Bodensees in Lake Donald
- Abtretung des Bundeslands Bayern an die USA, mit Zwangsumsiedlung aller Bayern nach Österreich und Umbau von Schloss Neuschwanstein zum Melania Castle
- Austausch der Siegessäule in Berlin durch eine Trump-Statue
- Abordnung von Alice Weidel als persönliche Referentin des US-Präsidenten (Umtausch ausgeschlossen)
- Zollfreie Einfuhr nach Deutschland von Erdnussbutter, Fracking-Öl, US-Beef, Heinz-Ketchup und Viagra.
We can do it!
Merz fordert: Deutsche sollen mehr arbeiten! Das finden wir nicht
Veröffentlicht: 20. Mai 2025 Abgelegt unter: Gesellschaft, Innenpolitik, Wirtschaft Hinterlasse einen KommentarBundekanzler Merz fordert: „Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten. Mit Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten können“. Der Kanzler hat offenbar beim Blick von oben aus seinem Privatjet seine Schäflein beim Faulenzen erwischt! Hat der Mann mal nachgefragt, wie das die Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege, in den Kitas, bei der Polizei, in den öffentlichen Verwaltungen finden? Die müssten nämlich, um ihre aufgelaufenen Überstunden abzubauen, weniger arbeiten. Und wenn Merz mal gefragt hätte, warum die durchschnittliche Arbeitsleistung in Deutschland niedriger ist als in anderen europäischen Ländern wie Spanien oder Griechenland, dann hätte er wissen können, dass eine wesentliche Ursache darin liegt, dass fast 50 Prozent der Frauen in Deutschland in Teilzeit arbeiten, weil sie nicht etwa zu faul sind, sondern weil „sie sich neben der Arbeit um den Haushalt, um pflegebedürftige Angehörige oder um Kinder kümmern“ (Süddeutsche Zeitung vom 19.05.2025).

Wir wollen aus diesem Anlass hier keine tiefschürfenden filosofischen Ausführungen zum Thema „Sollen wir unseren Wohlstand erhalten, falls ja, warum nicht“ anstellen. Nur so viel: Der neue Bundeskanzler gefällt sich offenbar in der Rolle des Antreibers auf der Galeere, der den Takt vorgibt, damit die Sklaven schneller rudern.
Zurückweisungen an den Grenzen sind rechtswidrig
Veröffentlicht: 15. Mai 2025 Abgelegt unter: Flüchtlinge, Innenpolitik | Tags: Afghanistan, Asylrecht, Grundgesetz Hinterlasse einen KommentarIndem die Regierung unter Merz Asylsuchende und Hilfebedürftige an den deutschen Grenzen zurückweist, setzt sie das deutsche Grundrecht auf Asyl außer Kraft und handelt klar gegen europäisches Recht. So jedenfalls beurteilen das Juristen und Wissenschaftler, wie etwa der Freiburger Sozialrechts-Professor Constantin Hruschka in der Badischen Zeitung vom 14. Mai 2025. Das scheint aber Merz und Dobrindt nicht zu interessieren. Hauptsache, die Mehrheit der Wählerschaft findet die Zurückweisungen gut. Laut einer aktuellen Umfrage befürworten 75 Prozent der Befragten die Maßnahmen von Dobrinth. Die schrillen Töne im Wahlkampf, die Hetze gegen Migrantinnen und Migranten – auch von Friedrich Merz -, die nahezu 100-prozentige Übernahme von AfD-Positionen in der Migrationspolitik durch die unionsgeführte Regierung – all das trägt nun in diesem Meinungsbild Früchte.
Thorsten Frey (CDU) will das Asylrecht am liebsten ganz aus dem Grundgesetz streichen. Dabei ist das Asylrecht faktisch bereits seit 1993 abgeschafft, indem damals der Artikel 16 des Grundgesetzes („Politisch Verfolgte genießen Asyl“) durch den neuen Artikel 16a ersetzt wurde, wonach auf das Asylrecht sich nicht berufen kann „wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.“
Allerdings: Mit dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) hat die Europäische Union gemeinsame Standards für die Behandlung von Asylanträgen und den Umgang mit Schutzsuchenden festgelegt. Auf diesem Weg soll das Asyl- und Migrationsrecht der Mitgliedsstaaten im Einklang mit der Genfer Flüchtlingskonvention und dem Protokoll von 1967 und anderen relevanten Abkommen vereinheitlicht werden.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die jetzt von Deutschland geübte Praxis der Zurückweisungen an den Binnengrenzen 2023 in einem Urteil als rechtswidrig verurteilt (Urt. v. 21.09.2023, Az. C-143/22 | ADDE). Bei der gestrigen Aussprache im Deutschen Bundestag hat die Grünen-Abgeordnete Chantal Kopf aus Freiburg die Bundesregierung zu den Zurückweisungen an der Grenze gefragt, auf welcher Rechtsgrundlage diese erfolgten und ob europäisches Recht eingehalten werde. Finanzminister Klingbeil (SPD) antwortete dazu ausweichend. Er verwies auf die Zuständigkeit des Innenministers Dobrindt und dass er davon ausgehe, dass europäisches Recht nicht verletzt werde. Das darf allerdings bezweifelt werden.
Ein weiteres trauriges Kapitel in der Migrationsdebatte ist die nahezu stillschweigende Beendigung des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan. In Pakistan sitzen nun 2600 vom Taleban-Regime gefährdete Afghaninnen und Afghanen auf gepackten Koffern in der Falle – viele davon ehemalige Ortskräfte deutscher Institutionen, die in Afghanistan auf die Hilfe und Mitarbeit dieser Ortskräfte als Dolmetscher, Fahrer, Sicherheitskräfte usw. angewiesen waren. Sie können nicht nach Afghanistan zurück, und die Bundesregierung stoppt trotz Aufnahmezusage ihre Einreise in die Bundesrepublik. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme soweit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.“
Diese Entscheidung ist an Skrupellosigkeit und Schäbigkeit kaum zu überbieten. Ich teile die Bewertung von Thomas Ruttig in seinem Blogbeitrag vom 24. April 2025:
„Sicherlich sind SPD und Grüne nicht allein für diese Schweinerei verantwortlich. Es waren Rechtsaußen-Medien mit argumentativer Hilfe des deutschen Botschafters in Islamabad, die das BAP von Anfang an sabotierten. Aber diese Positionen übernahm seit 2021 immer stärker auch der politische Mainstream, zunächst die rechte Opposition (ich meine die Union) und die von ihr immer weniger unterscheidbare FDP, die sich in der Ampel-Regierung als Blockadeakteur für alles Progressive und Humane profilierte. Aber dabei blieb es nicht: Hart flüchtlingsfeindliche Positionen erreichten dann auch jenen Teil des politischen Spektrums, den mensch gemeinhin als “links der Mitte” bezeichnet. Ich könnte mir vorstellen, dass die SPD und Noch-Kanzler Olaf Scholz (“im großen Stil abschieben”) – zumal mit solchen Beratern – den Stopp unter dem Druck aus der Union noch auf ihren letzten Metern umsetzten. In der Asylpolitik hat sich die “linke Mitte” damit aufgelöst.
SPD und Grünen sollten zumindest jene, die sich asylpolitisch für die Schwächsten einsetzen und – das muss betont werden – dabei die bestehenden Reste von Rechtsstaatlichkeit verteidigen, diese Schweinerei nicht vergessen.“
AfD-Verbot jetzt prüfen!
Veröffentlicht: 11. Mai 2025 Abgelegt unter: Demokratie, Gesellschaft, Innenpolitik, Neue Rechte, Wahlen Hinterlasse einen KommentarIch habe gerade den Campact-Appell an Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnet: Jetzt AfD-Verbot prüfen! Ich teile hier den Appell, der in den letzten Tagen von mehr als 350.000 Menschen aus der Zivilgesellschaft unterzeichnet wurde, und lade dazu ein, sich den Unterzeichnern anzuschließen.
Und hier der Text des Aufrufs: Die gesamte AfD gilt als gesichert rechtsextremistisch. Das hat das Bundesamt für Verfassungsschutz am Freitag, den 2. Mai erklärt. Damit ist endlich offiziell, was viele von uns schon lange geahnt haben. Die Einstufung lässt die Partei jetzt gerichtlich prüfen – solange wiederholt der Verfassungsschutz die Aussage nicht. Damit zieht er aber seine Beurteilung nicht zurück, sondern wartet lediglich die Überprüfung durch das Verwaltungsgericht Köln ab – ein ganz normaler Vorgang in einem Rechtsstaat. Wenn das Gericht die Einstufung aufrechterhält, könnte sie zu einer ernsten Gefahr für die AfD werden – denn sie macht ein Parteiverbot durch das Bundesverfassungsgericht deutlich wahrscheinlicher.
Viele Politiker*innen haben bislang gezögert, ein Verbotsverfahren zu unterstützen – aus Sorge, es könnte vor Gericht scheitern. Das mehr als tausendseitige Gutachten des Verfassungsschutzes hat die Lage geändert. Die AfD ist auch auf Bundesebene verfassungsfeindlich, so die klare Einschätzung der Expert*innen. Das ist ein deutliches Signal an die neue Regierung. Sie muss nun einen Antrag für ein AfD-Verbot ausarbeiten und die Erfolgsaussichten prüfen. Alles andere würde den Rechtsextremen signalisieren: Ihr könnt so verfassungsfeindlich agieren, wie ihr wollt, euch passiert nichts. Denn das Gegenteil ist der Fall. Gegen Verfassungsfeinde müssen wir die schärfste Waffe unseres Grundgesetzes nutzen – das Parteiverbot.
Während in der SPD viele dafür sind, überwogen in der Union bislang die Vorbehalte. Umso bemerkenswerter, dass der schleswig-holsteinische CDU-Ministerpräsident Daniel Günther noch am Freitag ein solches Verfahren forderte. Nun kommt es auf Friedrich Merz an. Als Kanzler hat sein Wort enorme Bedeutung – doch auch er hat sich bislang skeptisch gezeigt. Damit der CDU-Chef nicht länger bremst, braucht es jetzt ein starkes Signal aus der Zivilgesellschaft. In den letzten Tagen haben mehr als 340.000 Menschen den Appell von Campact an den frisch gewählten Bundeskanzler unterzeichnet.
In eigener Sache: Bitte an meine Abonnent*innen
Veröffentlicht: 7. Mai 2025 Abgelegt unter: Allgemein 3 KommentareLiebe Leserinnen und Leser meines Blogs: Ich habe festgestellt, dass bei einer großen Zahl meiner Abonnent*innen neue Blogbeiträge nicht mehr per Mail angekündigt wurden, wie es üblich sein sollte. Ich versuche gerade mit Hilfe des Supports von WordPress, die Ursache dafür herauszufinden. Dafür benötige ich Ihre / Eure Hilfe:
- bitte bestätigt mir per Mail die Ankündigung dieses Blogs (juergen.lieser@web.de)
- bitte überprüft Euren Spam-Ordner, ob die Blogankündigungen dort gelandet sind, und kennzeichnet diese als „kein Spam“.
Vielen Dank!
Wahlchaos im Bundestag, Vatikan, Weißen Haus!
Veröffentlicht: 6. Mai 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Boulevard, Demokratie, Internationale Politik, Kirche, Wahlen Ein Kommentar
Ein aufregender Tag: Gerade ist die Wahl von Friedrich Merz als Bundeskanzler im ersten Wahlgang gescheitert. Die Abgeordneten müssen sich erneut in das Konklave begeben. Die Kardinäle in Rom kriegen ihre Smartphones abgenommen, während sich Donald Trump zum Nachfolger von Papst Franziskus kürt!
Jetzt warten wir, was dieser Tag noch an neuen Überraschungen bringt. Ob aus dem Bundestag später doch noch weißer Rauch aufsteigt? Und statt Friedrich Merz Alexander Gauland neuer Bundeskanzler wird? Oder Friedrich Merz neuer Papst? Wir bleiben dran!!
Noch mehr Krieg(sverbrechen) in Gaza?
Veröffentlicht: 5. Mai 2025 Abgelegt unter: Humanitäre Hilfe, Internationale Politik, Katastrophen, Krieg, Rüstung, Völkerrecht | Tags: Gaza, Israel, Netanjahu Ein KommentarDie israelische Regierung unter Netanjahu plant eine Ausweitung ihrer militärischen Offensive im Gaza. Erklärtes Ziel ist die vollständige militärische Kontrolle über Gaza und die Vertreibung der dort lebenden palästinensischen Bevölkerung. Angesichts der bereits jetzt flächendeckenden Zerstörungen, ca. 50.000 getöteten Zivilisten und der extremen Unterversorgung der Bevölkerung ist die Vorstellung von einer weiteren Verschärfung der Kriegshandlungen unerträglich. Für die rund zwei Millionen Menschen, die in dem abgeriegelten und teilweise vom Militär besetzten Gebiet permanent auf der Flucht sind und deren Wohngebiete zum großen Teil in Schutt und Asche liegen, droht eine noch schlimmere humanitäre Katastrophe. Seit mehr als zwei Monaten lässt Israel keine Hilfslieferungen nach Gaza mehr zu. Dem Hilfswerk der Vereinten Nationen wurde schon vor mehreren Monaten untersagt, seine Hilfsprogramme in Gaza fortzusetzen. Es droht eine Hungerkatastrophe. Die Lebensmittellager der internationen Hilfsorganisationen sind leer. Kinder suchen im Müll nach essbaren Resten.
Israel hat als Besatzungsmacht die Pflicht, für die humanitäre Versorgung der Bevölkerung in Gaza zu sorgen. Das gezielte Aushungern der Zivilbevölkerung, als Druckmittel gegen die Hamas gedacht, ist ein Kriegsverbrechen. Der israelische Verteidigungsminister Katz hat unverhohlen erklärt, dass die Blockade „eines der wichtigsten Druckmittel gegen die Hamas“ ist. Die Regierung plant, zukünftig die Lieferung von humanitärer Hilfe unter Kontrolle des Militärs durchzuführen. Auch das ist ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, das es verbietet, humanitäre Hilfe mit militärischen Zielen zu verknüpfen. Auch die Hamas hat die Verteilung von Hilfsgütern unter ihrer Kontrolle für ihre militärischen Zwecke missbraucht.
Beschämend ist das Verhalten der mit Israel befreundeten westlichen Regierungen. Das deutsche Auswärtige Amt fordert zwar von Israel die Einhaltung der Menschenrechte und die Respektierung des humanitären Völkerrechts, unterstützt die Netanjahu-Regierung aber weiter mit umfangreicher Militärhilfe und macht sich damit zum Komplizen des israelischen Vorgehens in Gaza. Von der neuen deutschen Regierung ist leider nicht zu erwarten, dass das Vorgehen Israels in Gaza als das bezeichnet wird, was es ist: Ein permanenter Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Stattdessen beabsichtigt Friedrich Merz, Netanjahu trotz Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den israelischen Staatschef nach Deutschland einzuladen. Wir sollten uns schämen.
