Trump bestechen? Können wir auch!

Donald Trump ist eitel, prunksüchtig, korrupt und bestechlich. Das macht man sich in der internationalen Diplomatie zunutze. Die Ölscheichs von Katar schenken Trump eine Boeing 747, Wert schlappe 400 Millionen Dollar. Ziemlich geschmacklos und protzig eingerichtet, aber nun ja.

Der „Fascho-Patriarch Putin“ (Karl Ove Knausgård) ködert den Trump-Clan mit dem Bau eines „Trump-Towers“ mitten in Moskau und einer Lizenz zur Ausbeutung wichtiger Rohstoffe.

© Montage: DIE ZEIT (verw. Fotos: Reuters; ddp; dpa; Reuters; Imago; ddp)

Wer jetzt meint, Deutschland könne da preislich nicht mithalten, irrt. Um die Zustimmung Trumps für unsere vitalen Wirtschaftsinteressen in den USA zu gewinnen –  etwa die zollfreie Einfuhr deutscher Markenprodukte in die USA wie hessische Bembel, Dresdner Stollen, Kuckucksuhren, Kölnisch Wasser, Dirndl und Lederhosen, Spreewaldgurken oder Spätzleschaber – muss man dem „Honest Don“ einen attraktiven Deal anbieten.

Was könnte das zum Beispiel sein? Hier ein paar Vorschläge:

  • Abriss des Kölner Doms und Anlage eines Golfplatzes auf der dann freigewordenen Domplatte. Zur Eröffnung lässt Bernhard Langer Trump beim Golfspielen gewinnen
  • Umbenennung des Bodensees in Lake Donald
  • Abtretung des Bundeslands Bayern an die USA, mit Zwangsumsiedlung aller Bayern nach Österreich und Umbau von Schloss Neuschwanstein zum Melania Castle
  • Austausch der Siegessäule in Berlin durch eine Trump-Statue
  • Abordnung von Alice Weidel als persönliche Referentin des US-Präsidenten (Umtausch ausgeschlossen)
  • Zollfreie Einfuhr nach Deutschland von Erdnussbutter, Fracking-Öl, US-Beef, Heinz-Ketchup und Viagra.

We can do it!


Entdecke mehr von Jürgen Lieser

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Jürgen Lieser

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen