Das „Abraham-Abkommen“: Ein Friedensvertrag?

Am 15. September 2020 wurde in Washington der „Friedensvertrag“, auch als Abraham-Abkommen bezeichnet, zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterzeichnet. Was vom Weißen Haus als großer diplomatischer Erfolg und als historische Annäherung zwischen Israel und den VAE propagiert wird, sehen Nahost-ExpertInnen durchaus kritisch. Dass Donald Trump sich hier als großer Friedensstifter und selbsterwählter Anwärter für den Friedensnobelpreis inszeniert, kann man noch als politische Folklore belächeln. Es geht eben auch um knallharte Eigeninteressen der USA, wie zum Beispiel den Verkauf von F-35-Kampfflugzeugen an die VAE.

Wer sich näher für das Thema interessiert, dem möchte ich einen Podcast der Stiftung Wissenschaft und Politik empfehlen, der kürzlich online gegangen ist: Annäherung Israel – Vereinigte Arabische Emirate: Palästinenser in der Abseitsfalle?

Dort diskutieren Muriel Asseburg, Peter Lintl und Guido Steinberg von der SWP unter der Moderation von Nana Brink vom Deutschlandfunk über die Bedeutung der Abraham Accords.  Hier der Link zum Podcast (Dauer 30 Min.):
https://www.swp-berlin.org/publikation/annaeherung-israel-vereinigte-arabische-emirate-palaestinenser-in-der-abseitsfalle/


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