Vatikan vor grundstürzenden Reformen
Veröffentlicht: 31. Juli 2022 Abgelegt unter: Allgemein, Kirche Hinterlasse einen Kommentar„Mitten in der Glaubenskrise bleibt Pope Paul der weiße Riese“ – skandierten kritische Kirchenangehörige 1970 beim Schlussgottesdienst des Katholikentags in meiner Heimatstadt Trier. Sie wurden von papsttreuen Gläubigen vom Platz geprügelt. Das ist lange her, und seitdem hat sich in der Katholischen Kirche nicht viel bewegt. Die klerikale Selbstherrlichkeit gab es schon, auch den klerikalen Missbrauch, aber letzteren konnte man damals noch erfolgreich vertuschen.
Nun aber deutet sich eine radikale Reform an: Das Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Franziskus, wechselt die Kopfbedeckung!


Statt mit der üblichen Papptüte, offiziell Mitra genannt, wird man ihn künftig mit üppigem Federschmuck sehen! Was will er uns damit sagen? Vielleicht dieses: „Schau her, liebes kirchliches Bodenpersonal, ich bin nicht mehr Euer Pontifex, sondern ab jetzt Euer Häuptling – howgh, ich habe gesprochen! Und Häretiker, die etwa das Priesteramt für Frauen fordern oder die päpstliche Unfehlbarkeit infrage stellen, werden künftig nicht exkommuniziert, sondern am Marterpfahl gefoltert und anschließend skalpiert!“
Unterhäuptling Woelki soll angeblich sein schönstes Kirchenfenster im Kölner Dom eingetreten haben, als er von dieser neuerlichen Entgleisung des Papstes erfuhr.
Entdecke mehr von Jürgen Lieser
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
