Friedensnobelpreis für Trump? Hat er verdient, meint ausgerechnet Bibi.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Donald Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Wenn ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher einen  verurteilten Mehrfachstraftäter, Steuerhinterzieher und paranoiden Narzissten für den Friedensnobelpreis vorschlägt, dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik. Trump ist damit in guter Gesellschaft: Adolf Hitler und Josef Stalin waren auch schon mal nominiert. Trump himself hat keine Zweifel daran, dass er den Preis schon längst verdient hätte.

Karrikatur von Klaus Stuttmann, Badische Zeitung (10.07.2025)

Nun darf man gespannt sein, mit welchen Druckmitteln Trump das aus fünf Personen bestehende Norwegische Nobelkomitee dazu bringen will, sich für ihn als Preisträger zu entscheiden: Einverleibung Norwegens als 51. Bundesstaat der USA? Bewaffneter Sturm der Proud Boys auf das Osloer Rathaus? Jedes Mitglied des Nobelkomitees bekommt einen Trumptower als Geschenk?

Der Nominierungsvorschlag von Netanjahu kommt allerdings für dieses Jahr zu spät; die Nominierungen müssen bis spätestens zum 1. Februar des betreffenden Jahres erfolgen. Das nur als Hinweis für alle, die mich für den Friedensnobelpreis vorschlagen möchten.


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One Comment on “Friedensnobelpreis für Trump? Hat er verdient, meint ausgerechnet Bibi.”

  1. Avatar von Katrin Katrin sagt:

    Da fehlen mir einfach die Worte. Aber vielleicht habe ich auch die Kriterien für die Nominierung zum Friedensnobelpreis nicht ganz verstanden und mich von der Bezeichnung in die Irre leiten lassen.


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