Traumpaar Trump / Musk: Auf dem Weg zur Silicon Diktatur?
Veröffentlicht: 23. August 2024 Abgelegt unter: Boulevard, Demokratie, Gesellschaft, Internationale Politik, Wahlen | Tags: Donald Trump, Elon Musk 2 Kommentare
Es ist kein Zufall, dass sich Donald Trump und Elon Musk, zwei Repräsentanten der neoreaktionären Bewegung, unlängst zu ihrer wechselseitigen Liebe bekannten. Nein, dass die Beiden schwul sind, dafür gibt es keine Hinweise. Musk möchte Trump im Präsidentenamt sehen, weil er in ihm einen Gleichgesinnten sieht, der von Demokratie, sozialer Gerechtigkeit, Klimaschutz und solchem Gedöns nicht viel hält. Trump seinerseits findet Elon Musk „einen brillanten Kerl“ und bietet ihm schon mal einen Ministerposten in seinem Kabinett an.
In einem Artikel in der online-Version der Zeitschrift „Philosophie“ schreibt Moritz Rudolph am 21 August 2024: „Kann es sein, dass im Zentrum der demokratischen Welt eine antidemokratische Revolution stattfindet und die Geschichte in eine andere Richtung stupst? Ein neues, umgekehrtes 1789?“ Rudolph weist zum Beleg für seine Vermutung auf die Ernennung von J. D. Vance zum Running Mate von Trump hin. Zum Umfeld von Vance gehört Curtis Yarvin, angeblich einer der größten politischen Denker der Gegenwart, der laut Rudolph „auch als Hausphilosoph von Peter Thiel (gilt), der zusammen mit Elon Musk für eine rechtslibertäre Wende des Silicon Valleys steht und Politiker wie Blake Masters, Vance und Trump unterstützt.“
Yarvin ist ein Vertreter der „Deep State-Theorie“ und vertritt die These, „dass die USA keine Demokratie sind, sondern eine Oligarchie: Der aufgeblähte Staat befindet sich in den Händen gieriger Bürokraten, denen es egal ist, wer unter ihnen Präsident ist. Die politischen Kanäle sind verstopft, einen Machtwechsel kann es nicht geben. Selbst die Kontrollorgane dienen dem „Deep State“ und verschaffen ihm Legitimität. Medien, Universitäten, Aktivisten und das „Uniparty“-System aus Demokraten und Republikanern verschmelzen zu einem gigantischen Machtkomplex, an dem man sich die Zähne ausbeißt.“ (Zitat Rudolph)

Bild Future Image (Imago); bearbeitet
Folgerichtig plädiert Yarvin daher für die Führung des Staates durch einen Monarchen, er „soll das Land führen wie ein CEO sein Unternehmen.“ Also Elon Musk for President? Oder schon mal als Minister für Regierungseffizienz im Trumpschen Kabinett?
Wie das gemeinsame Regieren dann aussehen könnte, dafür haben die Beiden schon mal geübt und ein Tänzchen aufs Parkett gelegt, wie man in diesem Video sehen kann:
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Oh ha, ein Trump-Freund unter meinen Lesern! Nun gut. Ich werde die „wichtigste Rede, die Trump je gehalten hat“, allerdings nicht lesen, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade. Im Übrigen beziehe ich mein Wissen über Trump nicht nur aus den öffentlich-rechtlichen Medien, sondern aus dem, was er selbst so alles an Äußerungen absondert, und auch aus anderen Quellen, u.a. aus den USA. Dass Trump ein verurteilter Straftäter, ein Frauengrabscher, ein Klimawandelleugner, ein Antidemokrat, der Wahlen nur akzeptiert, wenn sie zu seinen Gunsten ausgehen, ist, der zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen hat – das sind ja nicht alles bloß Erfindungen der hiesigen Medien, oder?
Ich habe Ihren Kommentar freigeschaltet, weil ich ein Anhänger der freien Meinung bin, erlaube mir aber, bei meiner Meinung über Trump zu bleiben.
Beste Grüße, Ihr Opfer der hiesigen Propaganda
Wenn man den hiesigen Medien, insbesondere den öffentlich-rechtlichen Medien, sein Vertrauen schenkt und ihnen bedingungslos glaubt und folgt, dann können nur solche irreführenden Beiträge entstehen, wie der, den ich gerade von Ihnen gelesen habe. Sie wissen einfach nichts über Trump, es tut mir leid, aber Sie sind ein Opfer der hiesigen Propaganda. Kennen Sie die wichtigste Rede, die Trump je gehalten hat? Offensichtlich nicht. Sie können sie aber hier nachlesen: https://lindalevante.wordpress.com/2024/11/05/die-wichtigste-rede-die-d-j-trump-je-gehalten-hat-davos-2020/