6. August: Hiroshima und Nagasaki nicht vergessen

Mit dem Ukrainekrieg ist die Gefahr eines Atomkrieges wieder gewachsen. Der Stuttgarter Friedenstreff veranstaltet aus Anlass des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki heute (Samstag, 6. August, 13 – 15 Uhr) eine Kundgebung auf dem Stuttgarter Rotebühlplatz und hat dazu ein Flugblatt veröffentlicht, das sich mit der globalen Rolle des Stuttgarter EUCOM und konkret mit der Rolle seines Einsatzstabes ECCU für die Koordinierung der westlichen Militärunterstützung aller Art an die ukrainische Regierung befasst.

Die Autoren des Flugblatts schreiben: „U.a. sind wir auch darauf gestoßen, dass nach offiziellen US-Quellen sich  der damalige US-EUCOM-Commander (und zugleich NATO-Oberbefehlshaber) General Tod Wolters bereits im Februar 2020 mit seinem Stab in Kiew mit der ukrainischen Militärführung getroffen hat, im Interesse einer „bilaterale US-ukrainische Partnerschaft“, und zwar gerade zur Verbesserung der „interoperability with NATO“ (mit dem nicht-NATO Land!), und einer „strategischen Kooperation“, u.a auch im Schwarzen Meer. Laut dem offiziellen Communique von 2020 rüsten die USA schon seit 1993 (also lange vor Putin, und zu einer Zeit, als dies bei den westeuropäischen NATO-Ländern noch Tabu war) die Ukraine in diesem Sinne auf.       
 …Bemerkenswert ist, dass sich General Wolters u.a. ausdrücklich auch als fan des Konzepts eines „flexible nuclear strike“, geoutet hat. Dies ergibt sich aus seiner Anhörung vor dem US-Senat ebenfalls im Februar 2020:  
    https://www.youtube.com/watch?v=KUMqQFZNvcY

Dieses Kozept beinhaltet gerade auch die Option eines US-Nuklearerstschlags von Europa/Deutschland aus (und wenn möglich eines auf dort zu begrenzenden) – so ausdrücklich bspw. auch der jüngste Bericht bei Maischberger des früheren SPD-Bundesministers Klaus von Dohnanyi zu den Erfahrungen aus seiner Regierungszeit. Dann gerade auch für Stuttgart: gute Nacht…“


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