Geheimtipp: Urlaub in Ruanda für umme!
Veröffentlicht: 22. April 2022 Abgelegt unter: Allgemein, Flüchtlinge, Internationale Politik, Rassismus | Tags: Asylbewerber, Boris Johnson, Ruanda 2 Kommentare„Ruanda gehört zu den eher unbekannten aber auch zu den atemberaubend schönen Reisezielen auf dem afrikanischen Kontinent. Aufgrund seiner Höhenlage zwischen 1.000 und 4.500 Metern Höhe wird Ruanda auch „das Land der tausend Hügel“ genannt. Für alle Afrika-Fans sowie Natur- und Tierliebhaber ist Ruanda mit seinen berühmten Berggorillas ein traumhaftes Reiseziel. Safaris, Wanderungen und Trekkingtouren durch tropischen Regenwald, atemberaubende Nationalparks sowie Vulkan-Gebiete versprechen Abenteuer und unvergessliche Impressionen. Hinzu kommt eine spannende Kultur, und nicht zu vergessen, die herzliche Gastfreundschaft der afrikanischen Völker.“ (zit. nach Tourismus.de/Ruanda)
Und was das Tollste ist: Den Urlaub in Ruanda gibt es kompletamente kostenlos! Und so geht es: Nach England reisen, am besten mit dem Boot über den Ärmelkanal und drüben bei Boris Johnson Asyl beantragen. Der britische Premier hat versprochen, alle Asylbewerber nach Ruanda zu verfrachten. Ruanda, so Johnson, gelte als eines der sichersten Länder der Welt und sei bekannt dafür, Einwanderer „willkommen zu heißen und zu integrieren“. Also nix wie hin! Gut, die Unterbringung wird statt im Luxusressort in einem Internierungslager sein, aber dafür ist das Wetter dort besser als in Großbritannien! Pro Asyl empfiehlt allen Flüchtlingen in England den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung für den Fall, dass der Ruanda-Urlaub nicht den erhofften Spaßfaktor bringt.
Waschen – legen – föhnen: Die Frisuren der Mächtigen
Veröffentlicht: 8. Oktober 2020 Abgelegt unter: Boulevard, Gesellschaft | Tags: Boris Johnson, Donald Trump, Kim Jong-Un Hinterlasse einen KommentarMein Frisörladen hat schon wieder die Preise erhöht, obwohl meine Haare immer weniger werden. Ich vermute als Grund Corona, also für die Preiserhöhung, weil ja die Frisöre lange gar nicht arbeiten durften. Bisher habe ich immer ein üppiges Trinkgeld gegeben, denn der Frisör als solcher verdient ja nicht so viel, wenn der Laden nicht ihm gehört. Mein Steuerberater meint, ich könne den Frisör nur dann als Werbungskosten von der Steuer absetzen, wenn eine gepflegte Frisur zur Ausübung meiner geschäftlichen Aktivitäten unabdingbar sei. Wenn ich also z.B. Nachrichtensprecher, also nicht im Radio, oder Bankangestellter wäre. Oder eine eigene Fernsehshow hätte, wie Donald Trump. Seine Show hieß früher „“The Apprentice”. Heute läuft sie als Reality-Show unter dem Titel “Best President Ever”. Wir wollen hier nicht in den Chor derjenigen einstimmen, die gehässige Kommentare oder dumme Witze über die „Haare nach vorne geföhnt-Frisur“ von Herrn Trump verbreiten. Top-Coiffeure nennen die Haarpracht des US-Präsidenten übrigens „Cement Hairstyle“ – sei´s drum. Wer sich für das Geheimnis der Trumpschen Frisur näher interessiert, kann dazu mehr nachlesen zum Beispiel bei Brigitte unter: https://www.brigitte.de/beauty/frisuren/donald-trumps-frisur–das-ist-sein-haar-geheimnis-10873900.html
Was uns hier aber brennend interessiert: Mehr als 70.000 Dollar an Frisörkosten hat Trump angeblich für die Jahre seiner Fernsehshow von der Steuer abgesetzt. Alter! So viel Kohle für eine dermaßen misslungene Kreation? Hätte er den Frisör nicht eigentlich wegen schwerer Körperverletzung verklagen müssen? Und dann: You´re fired!

Jetzt wüsste man gerne noch, was die Herren Kim Jong-Un oder Boris Johnson so an Friseurkosten haben und ob sie das auch bei ihrer Steuererklärung angeben. Meine Meinung dazu lautet: Wer so aussieht, hat unser aller Mitleid und sollte nicht auch noch für die Kosten aufkommen müssen.
