Brauchen die deutschen Autobauer Staatsknete?
Veröffentlicht: 22. April 2020 Abgelegt unter: Allgemein, Gesellschaft | Tags: Corona Ein KommentarMit freundlicher Unterstützung von Bobby Car©, wirkaufendeinauto.de & Verband der deutschen Autoschieber
Die Autobauer fordern Kaufprämien für Neufahrzeuge, um die Nachfrage, die in der Coronakrise abgestürzt ist, anzukurbeln. NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) unterstützt diese Forderung und erklärt im Handelsblatt, dass die Autobranche mehr staatliche Unterstützung braucht. Hildegard Müller, die Präsidentin des Autoverbandes VDA, wird es gerne gehört haben. Vielleicht stammt der Sprechzettel für Laschet ja aus ihrem Büro?
Kann es wirklich sein, dass milliardenschwere Dax-Unternehmen wie Daimler, VW, BMW oder Porsche nicht einmal vier oder sechs Wochen Produktionsstillstand und Umsatzeinbußen verkraften können, ohne reflexartig staatliche Hilfen einzufordern? Kann man glauben, dass sie für solche Krisenzeiten keine Rücklagen gebildet haben (wie es jede/r kleine Selbstständige in der Regel tut)?
Nur mal zur Erinnerung: 2018 hat Porsche 3,1 Mrd. Euro Gewinn gemacht, 2019 konnten die Zahlen noch gesteigert werden. Auch die Daimler AG war in den letzten 15 Jahren nicht unbedingt notleidend (siehe Tabelle).

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/77968
Der Bund hat 156 Mrd. Euro für Rettungsschirme beschlossen, die Bundesländer nochmal weitere umfangreiche Sondermittel (z.B. Bayern 40 Mrd.). Mit dem Geld sollen große, mittelständische und kleine Unternehmen und Betriebe vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise geschützt werden. Auch Soloselbstständige können Hilfen beantragen.
Keine Frage, viele Unternehmen, Betriebe und Selbstständige brauchen diese Hilfen, um die nächsten Wochen und Monate über die Runden zu kommen.
Zusätzlich zu diesen Sondermitteln kommt das Kurzarbeitergeld, eine staatliche Förderung, die aus der Rücklage der Bundesanstalt für Arbeit finanziert wird. Wie viel das am Ende sein wird, weiß man derzeit noch nicht. 725.000 Unternehmen haben aktuell Kurzarbeitergeld beantragt (Stand 22.04.2020). Auch die Autobauer und ihre Zulieferer profitieren von dieser Form der staatlichen Unterstützung. Das Geld bekommen zwar die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber es entlastet die Unternehmen, weil sie Lohnzahlungen sparen.
Nun fordert die Autobranche vom Bund Prämien für den Kauf von Neufahrzeugen (Abwrackprämie hieß das vor ein paar Jahren). Damit die Deutschen wieder ordentlich Autos kaufen, gerne große, fette PS-starke SUVs, und die noch brauchbaren PKWs auf die Müllkippe schmeißen. Und das alles, nachdem die Autokäufer von den Herstellern in den vergangenen Jahren skrupellos betrogen wurden. Ja, geht´s noch unverschämter? Was hätte wohl der Alte Sozi alias Georg Schramm dazu gesagt?
Wer rettet eigentlich die Menschen, die kein Unternehmen, kein sicheres Einkommen, keine feste Wohnung, haben? Menschen also, die unter prekären sozialen Verhältnissen leben und die ganz besonders unter Kontaktverboten und Ausgangsbeschränkungen leiden? Was ist mit den Kulturschaffenden, den Theatern, Kinos, Konzertsälen, die nicht nur die letzten sechs Wochen, sondern wohl noch Monate zur Untätigkeit verurteilt sind? Wer hilft den armen Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika, mit der Coronakrise fertig zu werden?
Die Welt geht nicht unter, wenn mal eine Zeit lang weniger Autos gebaut werden. Das Klima freut sich sogar. Die Straßen sind leerer, die Luft wird besser, es sterben weniger Menschen durch Unfälle. Natürlich brauchen die Beschäftigten in der Autoindustrie ihre Arbeit und ein gesichertes Einkommen. Niemand hindert die Autobauer daran, zukunftsfähige, umweltfreundliche, innovative Fortbewegungsmittel zu bauen und auf den Markt zu bringen:

Das geht auch ohne staatliche Subventionen.
Anatidaephobie oder die Angst, schon wieder über die C-Krise zu schreiben
Veröffentlicht: 17. April 2020 Abgelegt unter: Allgemein, Gesellschaft | Tags: Corona 2 KommentareSeit Tagen zerbreche ich mir den Kopf darüber, welches Thema für einen Blogbeitrag geeignet wäre, ohne dass es am Ende doch wieder um Corona geht. Flüchtlingslager in Griechenland? Heikel. Gehälter von Profifußballern? Die spenden doch gerade zehn Prozent ihres Gehalts für Coronahilfen, oder? Respekt. Wohnungslose vor dem Supermarkt? Mein nächster Friseurbesuch? Alles zu verfänglich. Vielleicht etwas über Angststörungen? Davon verstehe ich zwar nichts, aber es gibt so schöne Wörter: Acrophobie (Höhenangst), Aerophobie (Flugangst), Arachnophobie (Angst vor Spinnen) und – meine Favoriten – Anatidaephobie und Arachibutyrophobie. Bevor man jetzt Google bemüht: das eine ist die Angst, dass einen irgendwo irgendwie eine Ente beobachtet, und das noch komplizierter Auszusprechende meint die Angst, dass einem die Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt. Gibt´s wirklich. Vielleicht gibt es demnächst auch die Angst, dass einem der Mundschutz…
Haaaalt! Kommando zurück! Themenwechsel. Habt Ihr den Film mit Angela Merkel „Die Getriebenen“ diese Woche im Fernsehen gesehen? Richtig spannend. Kann man jetzt noch in der ARD-Mediathek anschauen. Lohnt sich, echt jetzt. Jetzt wissen wir, dass Frau Merkel beim Frühstück lieber die untere Hälfte vom Brötchen mag. Und dass sie auch mal „Scheiße“ sagt. Warum auch nicht. Aber das hat sich die Regie vielleicht nur ausgedacht. Und wie der Seehofer und der Söder sich anpampen! Herrlich! Na ja, ob´s genauso gewesen ist, wissen wir nicht. Aber sicher so ähnlich. Bei dem Film geht es um die Monate im Sommer 2015, als sich die Flüchtlingskrise zuspitzte und Merkel die Flüchtlinge nach Deutschland reingelassen hat. „2015 darf sich nicht wiederholen“ hört man seitdem immer wieder. Davon sind wir ja heute wirklich weit entfernt. Die Grenzen sind dicht, Schengen ist außer Kraft gesetzt, die Flüchtlinge sollen mal gefälligst in der Türkei und in Griechenland bleiben, wir haben gerade andere Probleme …
Mist, schon wieder. Letzter Versuch. Anatidaephobie ist eine eher harmlose Störung. Soll die Ente doch beobachten wen oder was sie will. Ausplaudern kann sie ja nichts. Sorge bereitet mir allerdings, es könnte mich ein Nachbar beobachten und mich wegen meiner Skatrunde bei den Behörden denunzieren (Vicinoscustotibusphobie) …Corona ist einfach überall. Vielleicht sollte ich nicht zwanghaft dem Thema Corona ausweichen wollen. Sonst kann es passieren, man landet im Krankenhaus für Väter, deren Kinder auf die Ritzen im Gehweg traten…

Nie wieder Krieg. Wann, wenn nicht jetzt?
Veröffentlicht: 11. April 2020 Abgelegt unter: Allgemein, Gesellschaft | Tags: Armut, Corona, Flüchtlinge, Klimawandel, Krieg 5 KommentareOstern, so will es die Bundesregierung, sollen wir weiterhin zu Hause bleiben. Wir halten uns daran. Ein Osterspaziergang (Vom Eise befreit, und so) ist natürlich erlaubt, aber kein Ostermarsch (hopp hopp hopp, Atomraketen stopp). Also Zeit zum Lesen. Der folgende Text ist längenmäßig zumutbar, inhaltlich herausfordernd und sprachlich passabel. Er wurde mit dem Blablameter (www.blablameter.de ) getestet und erreichte einen Bullshit-Index von 0,26. Das ist relativ gut. Es darf trotzdem Kritik geübt werden.
Die Coronakrise treibt seltsame Blüten. Verschwörungstheoretiker schwadronieren von einer „Machtergreifung unter dem Deckmantel der Volksgesundheit“, sehen als Verursacher der Pandemie wahlweise 5G-Strahlung, Bill Gates, die Pharmaindustrie, die Strafe Gottes, eine biologische Waffe, die zionistisch-kapitalistische Wasweißich oder die Chinesen. Andere wiegeln ab und meinen, die ganze Geschichte sei doch bloß – in Anlehnung an Bruno Labbadia – „von den Medien hochsterilisiert“. Sterilisieren kann in diesen Zeiten ja nicht schaden. Und gegen das Virus nehme man wahlweise ein Sonnenbad, eine aufgeschnittene Zwiebel oder MMS – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Bestatter.
Was aber hilft gegen die tiefe Verzweiflung über so viel in den sozialen Medien verbreiteten Schwachsinn außer Zynismus? Mein persönliches Rezept lautet: Mundschutz ja – Maulkorb nein. Warum nicht mal die Welt nach Corona ganz neu denken? Seid realistisch, verlangt das Unmögliche! Wann, wenn nicht jetzt, wo das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand gekommen ist, wäre ein guter Zeitpunkt, Pläne für eine bessere Zukunft nach Corona zu schmieden? Gehe zurück auf Los und versuch´s noch mal, aber besser? Nach dem Motto: „Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ (Harald Welzer).
Hier meine unsortierten spontanen Vorschläge, wie wir leben könnten:
Nie wieder Krieg! Wann, wenn nicht jetzt, wäre ein guter Zeitpunkt, alle aktuellen Kriege und Gewaltkonflikte zu beenden (Syrien, Afghanistan, Libyen, Ukraine, Jemen, Mexico, etc.)? Da müsste man ja nicht einmal etwas tun, sondern nur etwas unterlassen. Verlierer wären die Warlords, die Kriegstreiber, die machthungrigen Despoten, die Waffenproduzenten, aber auf die können wir gerne verzichten. Zugegeben, so einfach ist das nicht. Manche Konflikte sind nicht mal eben so aufzulösen (Nahost). Schon einmal hat es einen günstigen Zeitpunkt für „Nie wieder Krieg“ gegeben, nämlich im Frühsommer 1945. Solche Gelegenheiten ergeben sich nicht oft in der Geschichte, also beim Schopf ergreifen!
Den Klimawandel stoppen: Wie das gehen kann, muss ich hier nicht erklären. Das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 war ein guter Ansatz. Jetzt muss gehandelt werden, global, national, lokal, jede/r im persönlichen Verhalten. Wer wissen will, wie es gehen kann, der/die lese das empfehlenswerte Buch von Rainer Grießhammer (siehe meinen vorherigen Blogbeitrag). Jonathan Franzen meint zwar, es sei eh zu spät („Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen“), hält aber klimaschonendes Verhalten dennoch nicht für sinnlos. Die „Fridays for Future“-Generation hat uns daran erinnert, dass es höchste Zeit ist, den Allerwertesten hochzukriegen.
Die Grenzen des Wachstums: Unsere Lebens- und Wirtschaftsweise ist nicht zukunftsfähig (Club of Rome). Stattdessen brauchen wir ein Konzept nachhaltiger Entwicklung. Was das heißt? Qualitatives statt quantitatives Wachstum, Nutzung alternativer Energien, Erhalt der natürlichen Umwelt, Produktion und Konsum umweltverträglich gestalten. Näheres siehe „Ziele für Nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen.

Armut bekämpfen: Zugegeben auch keine kleine Aufgabe, wenn man globale Armutsbekämpfung meint. Trotzdem ist und bleibt der Kampf gegen die Armut ein Gebot der Humanität, weil alle Menschen das Recht auf ein Leben ohne Hunger, ohne Angst, ohne Verfolgung haben.
Eine humane Flüchtlingspolitik: Wenn eine Pfarrerin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (Wort zum Sonntag) sagt: „Mit Verlaub, ich könnte kotzen“, angesichts der europäischen Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen, dann muss es wohl Ernst sein. Wir Europäer regen uns über die Mauer von Donald Trump auf, bauen aber selber Zäune und greifen zu Tränengas, um uns Flüchtlinge vom Hals zu halten. Seenotrettung: Fehlanzeige. Stattdessen Millionen für Frontex und die griechische Regierung, die das Asylrecht außer Kraft setzt. Jetzt (9. April) will Deutschland 50 minderjährige Geflüchtete aus den Elendslagern in Griechenland aufnehmen. Was wäre die Steigerung von kotzen?
Fazit: Ich denke, das reicht für´s Erste. Gesellschaftliche Utopien gäbe es noch mehr. Nun ist das mit den Utopien so eine Sache. Selbst die Philosophen sind sich da nicht einig. Karl Popper hält nichts von utopischen Idealen und schlägt stattdessen vor, reale Probleme zu bekämpfen. Dagegen plädiert Adorno für eine grundsätzlich utopische Haltung: „Empfindsam bleiben ist eine gleichsam utopische Haltung, die Sinne für ein Glück geschärft zu halten, das nicht kommen wird, jedoch uns in Bereitschaft für es vor den ärgsten Verrohungen schützt“. Adornos Texte erreichen übrigens bei Blablameter bessere Werte, als man zu vermuten geneigt ist.
In diesem Sinne: Frohe Ostern!
Nach Corona: Hoffnung auf eine bessere Normalität?
Veröffentlicht: 26. März 2020 Abgelegt unter: Allgemein, Gesellschaft | Tags: Corona 2 KommentareDer Höhepunkt der Krise ist noch nicht erreicht, die Kurve der Infizierten wird noch nicht flacher. Zudem zeigt sie ja nur die getesteten Infizierten, also die Spitze des Eisbergs. Experten sagen uns, dass die gemeldeten Zahlen mehrere Tage hinter der Realität hinterherhinken. Das einzig Erfreuliche ist, dass die Todesrate in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nach wie vor sehr niedrig ist. Noch. Damit das so bleibt, halten wir uns an das „Wir bleiben zu Hause“. Das ist nicht nur behördliche Anweisung, sondern auch mediale Botschaft auf allen Kanälen. Wohnungslose sind in diesem Fall mal ausnahmsweise privilegiert.
Wir wollen unbedingt wissen, wann es vorbei ist. Mit der Ungewissheit, wie lange es noch dauert, können wir nur schwer umgehen. Welche Koinzidenz wäre es, wenn just an Ostern, wenn Christen die Auferstehung des Erlösers feiern, die erlösende Nachricht käme, dass es bergauf, also mit der Anzahl der Infizierten bergab geht? Donald Trump hat erklärt, er wolle die USA bis Ostern wieder öffnen. Ausgerechnet ihm will man nun wirklich nicht die Rolle des Erlösers zubilligen.
Soll man jetzt überhaupt schon über die Zeit nach Corona spekulieren, wenn die Zukunft ungewiss ist und eine Rückkehr zur Normalität nicht absehbar? Wie wird die Rückkehr zur Normalität sein, wenn es denn überhaupt eine Normalität nach Corona geben wird? Bernd Ulrich hofft in seinem kürzlichen Essay über das „heruntergebremste Land“ in der ZEIT (Nr. 13/2020) auf eine „neue Normalität“, die eine bessere sein könnte, wenn „all die systemrelevanten, zumeist unterbezahlten Menschen, die Kassiererinnen und die Pfleger, die Polizisten und die Erzieherinnen, sagen: Wir müssen reden, Leute, so was machen wir nicht noch mal mit, nicht für das bisschen Geld und nicht für so wenig Wertschätzung wie vorher.“
Wer wünschte nicht, dass Ulrich mit seiner Prognose recht hätte. Es ist ja nur eine Hoffnung, eine Utopie sogar. Wahrscheinlicher scheint mir, dass sich sehr schnell die alten Gewohnheiten, Rituale und Gesetzmäßigkeiten, die unser Zusammenleben bestimmen, wieder breitmachen werden. Es ist noch nicht lange her, da waren viele, die jetzt als Heldinnen und Helden des Alltags gefeiert werden, weil sie für das Funktionieren unseres Gemeinwesens sorgen, die Kassiererinnen im Supermarkt, die Busfahrer und Altenpfleger, die Polizisten und Feuerwehrleute, die Rettungssanitäter und Krankenpfleger, zunehmend Opfer von Beschimpfung und Beleidigung, Aggression und Gewalt – mal ganz abgesehen von der schlechten Bezahlung. Bespuckt zu werden – physisch oder mit Worten – gehörte schon zum Berufsrisiko. Dass viele an ihrem Arbeitsplatz jetzt aus ganz anderen Gründen mit einem „Spuckschutz“ ausgestattet sind, bietet sich für metaphorische Betrachtungen an.
Was wir jetzt lernen: Es gibt Menschen, die sind „systemrelevant“, und solche, die es nicht sind. Erstere müssen wir gut behandeln, damit sie nicht auch zuhause bleiben. Und für alle, die nicht systemrelevant sind – etwa Kulturschaffende, Wohnungslose, Hartz-4-Bezieher, Rentner, Unternehmensberater, Tätowierer, Immobilienmakler, Tanzschulenbetreiber, Youtuber – gilt die Devise: Hinten anstellen. Wer über Siebzig ist, kommt sowieso auf die Warteliste. Wenn die Intensivbetten knapp werden sollten, dann muss triagiert werden. Notfallmediziner kennen und fürchten das: Sie müssen aussortieren, weil nicht alle gleichzeitig behandelt werden können. Wer die besten Überlebenschancen hat, kommt zuerst dran. Wird man also bei begrenzter Behandlungskapazität konsequenterweise denen den Vorzug geben müssen, die systemrelevant sind? Hoffen wir, dass es vorbei ist, bevor es dazu kommt. Und dass die Normalität danach zumindest keine schlechtere als vorher sein wird.
