Royaler Staatsbesuch – Es lebe der König!
Veröffentlicht: 29. März 2023 Abgelegt unter: Boulevard, Gesellschaft, Internationale Politik | Tags: Monarchie Hinterlasse einen KommentarEndlich darf sich Deutschland auch mal im royalen Glanz suhlen und nicht nur drögen Koalitionskrach erleben: König Karl III. besucht Deutschland, zusammen mit seiner Frau Queen Camilla. Anders als in Frankreich muss Charles hier nicht fürchten, einen Kopf kürzer gemacht zu werden. In Berlin wurde er mit 21 Böllerschüssen begrüßt. Damit die Flüchtlinge aus der Ukraine den Bezug zu ihrer Heimat nicht ganz verlieren? Oder wozu soll das Bumbum dienen? ARD, ZDF, RTL und Phoenix überschlagen sich mit Livesendungen, damit wir auch alles mitkriegen: Wo der König schläft (Hotel Adlon), wie weich oder hart er sein Frühstücksei will, wann er aufs Klo muss und all diese wichtigen Sachen. Was aber die gleichgeschalteten Mainstreammedien mal wieder verschweigen: Der wahre Grund für den Besuch des Königs ist, er möchte den Buckingham-Palace bei ImmoScout24 vermieten, nach Deutschland umziehen und hier den König machen – am liebsten auf Schloss Neuschwanstein, aber Schloss Bellevue wäre auch ok.
Ausschlaggebend für diese Überlegungen war zweifellos meine vor einem Jahr gestartete Petition für die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland, die bereits die überwältigende Anzahl von 19 Unterstützern gefunden hat. Die Begründung für diese Petition möchte ich hier eigentlich nicht wiederholen. Ihr findet Sie auf der Plattform www.change.org unter dem angegebenen Link bzw. etwas ausführlicher in meinem Blogbeitrag vom 6. Juni 2022.

PS: Meine besondere Verbundenheit mit Charles III. rührt daher (wie bereits mehrfach erwähnt), dass wir beide im November 1948 geboren sind, die harten Entbehrungen der Nachkriegszeit also aus eigenem Erleben kennen. Hier ein Foto von Charles im Alter von neun Jahren, dass mich sehr stark an meine eigene Kindheit erinnert …
Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland: Ein Anfang ist gemacht
Veröffentlicht: 22. Juni 2022 Abgelegt unter: Allgemein, Boulevard, Gesellschaft, Innenpolitik | Tags: Gloria von Thurn und Taxis, Monarchie, Prinz Charles 2 KommentareMein Blogbeitrag „Königreich Deutschland? Warum wir die Monarchie brauchen“ vom 12. Juni hat offenbar große Verunsicherungen bei meiner geneigneten Leser*innenschaft ausgelöst. Meint er das ernst oder will er uns wieder mal nur veräppeln?
Hier sind wohl einige Klarstellungen vonnöten. Dazu möge man zunächst dem im Zusammenhang mit dem erwähnten Blogbeitrag veröffentlichten Foto nähere Aufmerksamkeit schenken:

Hat man etwa je anlässlich eines runden Geburtstags des deutschen Bundespräsidenten so eine Fülle ungesunder, Brechreiz auslösender Speisen gesehen? Kann man sich eine Torte wie die abgebildete mit Symbolen deutscher Kultur, Wirtschaftskraft, Stadtbussen und Telefonzellen vorstellen? Never ever. Allein damit ließe sich schon die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland rechtfertigen.
Die Mimik des britischen Thronfolgerpaares spricht ebenfalls Bände. Vom Modemagazin „Vogue“ wissen wir ja zuverlässig, dass bei Herzogin Camilla und Prinz Charles „manchmal die Fetzen fliegen“. Hier dürfen wir folgenden Dialog vermuten: (Camilla zu Charles) „Du wirst doch nicht etwa etwas von diesem Haufen Scheiße (bunch of shit) essen wollen?“ (Charles zu Camilla) „Sweetheart, es ist unsere fucking royale Pflicht, von allem etwas zu kosten und entzückt „very delicious“ auszurufen – wann begreifst Du das endlich, Milli!“ (Anmerkung: Der Herr am linken Bildrand von der Zeitschrift „Das Goldene Blatt“ hat alles mitgehört).
Vielleicht war es auch ganz anders. Egal. Fakt ist: Wir brauchen etwas Vergleichbares in Deutschland, um die Menschen zu begeistern und von unseren internen Problemchen abzulenken (Armut, Wohnungslosigkeit, Kindesmissbrauch, Rechtsradikalismus, Corona, usw.). Als weitere Begründung, warum wir in Deutschland einen königlichen Hof brauchen, kann ich nur erneut auf meine überaus fundierten Ausführungen im Blogbeitrag vom 12. Juni verweisen. Im Übrigen werden meine Überlegungen zur Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland von prominenter Seite geteilt.

So etwa von Ihrer Durchlaucht Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Im Zusammenhang mit dem 70. Thronjubiläum der britischen Königin hat sie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bedauert, dass in Deutschland Monarchie und Adel abgeschafft wurden. Dies sei „ein Verlust“ für das Land, denn eine Monarchie „bringt Geld“, sei „echt“ und „sehr glamourös“. Recht hat die Frau.
Und noch eine starke Stimme sei hier erwähnt: Der Verein „Tradition und Leben“, der für Deutschland eine parlamentarische Monarchie anstrebt. „Wir setzen der Demokratie die Krone auf“, lautet deren offizieller Wahlspruch. Daneben gibt es auch noch die „Monarchiefreunde“.
Es ist also keineswegs so, dass meine Petition zur Wiedereinführung der Monarchie bei change.org nicht einflussreiche Unterstützer hätte. Selbst in meinem privaten Bekanntenkreis gibt es überzeugte Anhänger*innen der Monarchie, was mich gar nicht überrascht. Bereits 13 – in Worten „dreizehn“ – Menschen haben die Petition unterzeichnet. Da ist natürlich noch Luft nach oben. Das nächste Ziel sind 100 Unterschriften. Sei dabei!
Königreich Deutschland? Warum wir die Monarchie brauchen
Veröffentlicht: 6. Juni 2022 Abgelegt unter: Allgemein, Boulevard, Gesellschaft, Innenpolitik | Tags: Eckart von Hirschhausen, Monarchie, Queen Elizabeth II 4 KommentareDeutschland – ein Königreich? Ja warum denn nicht. Was die Briten, die Spanier, die Luxemburger, die Dänen, die Belgier, die Niederländer, die Schweden, die Liechtensteiner können – warum nicht auch wir? Mit einem gewissen Neid schauen wir in diesen Tagen auf die britische Monarchie. 70 Jahre ist Queen Elizabeth II. im Amt, und das Volk jubelt ihr zu. Sie hat zwar nichts zu sagen bzw. muss das, was ihr der britische Struwwelpremier auf den Zettel geschrieben hat, korrekt ablesen. Ihre Nachkommenschaft macht nicht nur bella figura. Sie und ihr Hofstaat kosten den britischen Steuerzahler einen Haufen Geld, so what? Zum siebzigsten Thronjubiläum fährt die goldene Kutsche mit ihrem Hologramm durch London, begleitet von lustig verkleideten Reitern, und das Volk ist außer Rand und Band. Der designierte Thronfolger, Prinz Charles, ist selbst schon im fortgeschrittenen Alter. Wie sich das anfühlt, weiß ich, denn wir sind der gleiche Geburtsjahrgang, mit dem Unterschied, dass ich wohl nicht mehr König von Deutschland werde. Und wenn Charles den Sprung nach oben auf der royalen Karriereleiter noch schafft, dann vielleicht auch nur mithilfe eines Throntreppenlifts.
Leider haben wir in Deutschland 1918 den letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II., aus dem Amt getrieben. Seitdem findet das Leben des deutschen Hochadels nur noch im Goldenen Blatt und bei gelegentlichen Traumhochzeiten statt. 2011 ergab eine Umfrage, dass immerhin neun Prozent der Deutschen sich einen König oder eine Königin wünschen. Mich hat keiner gefragt, aber ich bekenne: Ein König, noch besser eine Königin, das würde unserem Ansehen in der Welt nützen und den politikverdrossenen Bürgerinnen und Bürgern den Stecker ziehen.
Aber wer soll den Job machen? Es kämen ja nur Menschen mit adeligem Hintergrund in Frage. Damit scheiden Günter Jauch, Jogi Löw, Helene Fischer, Dieter Bohlen, Alice Schwarzer oder Robert Habeck aus. Leute mit blauem Blut hätten wir ja durchaus, wie etwa Otto Graf Lambsdorff, Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis, August Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Aber kann man sich die auf dem deutschen Königsthron vorstellen?
Topfavorit (nicht zu verwechseln mit Topflappen) für den Posten wäre zweifellos Eckart von Hirschhausen. Der Mann ist beliebt, klug, charmant, sozial engagiert, nie schlecht gelaunt, und ein bisschen adelig ist er auch. Er weiß praktisch über alles schwer Bescheid, ist in allen deutschen Fernsehsendungen präsent, hat eigene Shows, produziert Bücher am laufenden Band. Damit nicht genug: Er wurde 2021 als die fahrradfreundlichste Persönlichkeit ausgezeichnet. Wow! Mehr Königsformat geht nicht. Sein einziger Fehler scheint eine Aufmerksamkeitsstörung zu sein, und dass er keine Frau ist. Gegen den Mann kann man wirklich nichts haben.
Warum also nicht mit ihm, jetzt, wo sowieso alle von der Zeitenwende reden, in ein neues Zeitalter der deutschen parlamentarischen Monarchie einsteigen? Mit Seiner Durchlaucht König Eckart dem Ersten an der Spitze? Dem drögen politischen Alltag in Berlin neuen royalen Glanz verleihen? Die Menschen brauchen jemand, dem sie zujubeln können. Bei Olaf Scholz fällt das irgendwie schwer.
Und die Kosten? Ein König braucht ein Schloss, einen Thron, eine Krone, teure Kleider, Personal, viel Geschirr für die Gäste, eine Kutsche als Dienstfahrzeug, einen Balkon zum Winken und noch allerlei Brimborium. Das kostet einen Haufen Geld. Wenn man aber gleichzeitig das Amt des Bundespräsidenten abschafft und die Privilegien für die Ex-Staats- und Regierungschefs streicht – für Wulff, Köhler, Gauck, Schröder und Merkel kommen da schon einige Milliönchen zusammen – dann könnte auch der Bund der Steuerzahler nicht mehr gegen die Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland sein.
Ich würde mich freuen, wenn meine Petition bei Change.org zur „Wiedereinführung der Monarchie in Deutschland“ viele Unterstützer*innen findet. Hier der Link: https://chng.it/7NbWzMxZHh
